Was tragen 10.000 € und 15.000 € Netto?
Bei 10.000 € Netto sind es rund 3.300 € Rate und etwa 628.500 € Darlehen, also ein Kaufpreis bis rund 897.900 €; bei 15.000 € Netto steigt der mögliche Kaufpreis auf rund 1.346.800 €. Beide Beispiele rechnen mit dem bonifizierten Festzins aus unserer aktuellen Bankumfrage. Ohne Bonifikation liegt der Zins rund 1 Prozentpunkt höher — das maximale Darlehen sinkt entsprechend, ohne den Kaufpreis-Rahmen grundsätzlich zu verschieben.
Repräsentatives Beispiel: Wer mit einem Zinssatz wirbt, muss zeigen, was er in Zahlen bedeutet. Hier ist er — gerechnet mit Bonifikation zum günstigsten Satz der Spanne. Je nach Bank und Bonität liegt der Zins höher. Was der Rabatt verlangt, was er wert ist und was ohne ihn gilt, steht darunter.
Nettodarlehensbetrag: 200.000 €. Beleihung: 70 %. Laufzeit: 20 Jahre, Volltilgerdarlehen. Gebundener Sollzins: 2,4 % (mit Bonifikation). Monatliche Rate: 1.050,09 €. Effektiver Jahreszins (TAE): 2,45 % — ohne die laufenden Kosten der gekoppelten Produkte (bankabhängig). Gesamtbetrag: 252.022 €.
Annahmen: Tasación 400 €, keine Öffnungsprovision (comisión de apertura 0 %). Der ausgewiesene Sollzins gilt mit Bonifikation; sie verlangt zwei bis vier gekoppelte Produkte, je nach Bank, deren laufende Kosten in der TAE nicht enthalten sind.
Ohne Bonifikation liegt der Zins bei 3,4 % → Rate 1.149,67 €, TAE 3,48 %. Der Rabatt ist damit rund 1.195 € im Jahr wert. Er verlangt je nach Bank zwei bis vier gekoppelte Produkte (typisch: Konto, Risikolebens- und Gebäudeversicherung, Alarmanlage).
Die gekoppelten Produkte verursachen laufende Kosten, die den Zinsvorteil ganz oder teilweise aufzehren können. Ob sich die Bonifikation rechnet, hängt davon ab, was die Produkte im Einzelfall kosten — das rechnen wir vor der Unterschrift gegen. Konditionen Stand 06.10.2026.
Quelle: Eigene Bankumfrage Perini (Stand Oktober 2026); Euríbor 12M: Banco de España / EMMI. Welcher Zins tatsächlich zustande kommt, hängt von Bank, Objekt und Unterlagen ab.