Eigene Erhebung · Stand 14.07.2026

Perini-Marktcheck: Welche spanische Bank finanziert was?

Wir fragen für jeden Fall 15 bis 20 Institute an. Wir wissen deshalb, wie viele eine Struktur wirklich zeichnen — und nicht nur, wie viele sie für denkbar halten.

Information

Die kurze Antwort. Von 15 bis 20 regelmäßig angefragten Instituten in Spanien zahlt eines die Bauraten, bevor der Bau abgenommen ist. Zwei beleihen eine bereits bezahlte, lastenfreie Immobilie für Nicht-Residenten — in der Regel bis 50 % der Tasación. Die Bauabnahme mitsamt Licencia de Primera Ocupación dauert üblicherweise drei bis sechs Monate, in einzelnen Gemeinden bis zu zwei Jahre. Erhebung aus der eigenen Vermittlungspraxis, Stand 14.07.2026.

Die Befunde

Befund 1

Wie viele spanische Banken zahlen die Bauraten, bevor der Bau abgenommen ist?

1 von 15–20

Genau ein Institut zahlt die fälligen Bauträgerraten während der Bauzeit — nachdem der Käufer sein Eigenkapital eingebracht hat, jede Rate voll und direkt an den Bauträger. Alle übrigen angefragten Häuser zahlen erst bei der Bauabnahme.

Befund 2

Wie viele Banken beleihen eine bereits bezahlte Immobilie für Nicht-Residenten?

2 von 15–20

Zwei Institute beleihen lastenfreien Bestand — in der Regel bis 50 % der Tasación, mit nachweislicher Verwendung des Kapitals für die nächste Immobilie in Spanien.

Befund 3

Wie lange dauert die Bauabnahme mitsamt Licencia de Primera Ocupación?

3–6 Monate, im Einzelfall bis zu 2 Jahre

Üblich sind drei bis sechs Monate nach dem technischen Bauende. In einzelnen Gemeinden zieht sich das Verfahren bis zu zwei Jahre. So lange zahlt keine Standardbank aus — und so lange muss der Käufer die Raten aus eigener Liquidität tragen.

Befund 4

Wie viele Käufer scheitern am Neubau, weil ihnen niemand die Finanzierung besorgt?

20–30 im Jahr — steigend

So viele Menschen fragen bei uns pro Jahr an, nachdem der Neubaukauf bereits gescheitert ist: nicht an der Bonität, sondern daran, dass ihnen niemand eine Bank besorgen konnte, die die Bauraten zahlt. Tendenz steigend. Das sind ausschließlich die, die uns noch gefunden haben — wie viele es insgesamt sind, weiß niemand. Die tatsächliche Zahl liegt mit Sicherheit höher.

Methodik — damit die Zahlen nachvollziehbar sind

Grundlage ist die eigene Vermittlungspraxis von Perini Finance & Property. Für jeden Finanzierungsfall in Spanien werden regelmäßig 15 bis 20 Institute angefragt — spanische Großbanken, regionale Cajas, Nicht-Residenten-Spezialisten und internationale Häuser. Gezählt wird, wie viele davon die jeweilige Struktur tatsächlich zeichnen — nicht, wie viele sie auf Anfrage für denkbar halten. Erhebungszeitraum: laufende Vermittlungspraxis, Stand 14.07.2026. Die Namen der Institute werden nicht veröffentlicht. Der vierte Befund zählt keine Banken, sondern Menschen: Erfasst sind ausschließlich Anfragen, die uns erreicht haben, nachdem der Kauf bereits gescheitert war. Wer uns nicht gefunden hat, taucht in keiner Statistik auf — auch nicht in unserer. Die Zahl ist damit eine belegbare Untergrenze, keine Schätzung des Gesamtmarkts.

Was diese Erhebung nicht ist. Sie ist keine repräsentative Studie über den gesamten spanischen Bankenmarkt, sondern die Auswertung unserer eigenen Anfragen. Institute, die wir nicht anfragen, kommen darin nicht vor. Wir veröffentlichen keine Namen — der Zugang zu diesen Häusern ist das, wofür unsere Kunden uns bezahlen.

Nächste Aktualisierung: Q4 2026. Zitieren Sie diese Erhebung gern mit Quellenangabe: „Perini-Marktcheck, Perini Finance & Property, Stand 14.07.2026".

Was das für Sie bedeutet

Wenn Ihre Bank Nein sagt, ist das in aller Regel keine Aussage über Ihren Fall. Es ist eine Aussage darüber, in welchem der beiden Lager das Institut steht, das Sie zufällig gefragt haben. Ein Nein von neunzehn Häusern und ein Ja von einem ergibt immer noch ein Ja — man muss nur wissen, welches Haus zu fragen ist.

Ihr Fall ist in dieser Erhebung nicht abgebildet?

Dann ist er vermutlich interessant. Schicken Sie uns die Eckdaten — wir sagen Ihnen, ob er trägt, bevor Sie irgendwo einen Antrag stellen.

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