Costa Blanca Nord oder Süd — was passt zu mir?
Der Norden (Dénia, Jávea, Moraira, Altea) ist grüner, hügelig, preislich höher und bei Deutschen stark gefragt. Der Süden (Torrevieja, Orihuela Costa, Guardamar) ist flacher, trockener, günstiger im Einstieg und international gemischt. Beide finanzierbar — die Bankwahl folgt dem Standort.
Wie viel Eigenkapital brauche ich an der Costa Blanca?
Als Nicht-Resident typisch 30–40 % Eigenkapital auf den Kaufpreis plus rund 11 % Nebenkosten. Spanische Banken finanzieren meist bis 60–70 % des Kaufpreises oder des Tasación-Werts — der niedrigere Wert zählt. Bei guter Bonität sind Ausnahmen möglich.
Wie hoch ist die Grunderwerbsteuer (ITP)?
Die Costa Blanca gehört zur Comunitat Valenciana. Beim Gebrauchtkauf gilt ITP 10 %. Beim Neubau zahlen Sie 10 % IVA plus die Stempelsteuer AJD (1,5 % in der Region). Hinzu kommen Notar, Grundbuch, Anwalt und NIE.
Welche Banken finanzieren in der Provinz Alicante?
Banco Sabadell (regional stark in Alicante), CaixaBank, BBVA, Santander und Bankinter haben Nicht-Residenten-Programme. Welche Bank im Einzelfall die besten Konditionen bietet, prüfe ich im Vergleich. Konditionen wie im übrigen Spanien: bis 70 % LTV, Laufzeit bis 25 Jahre.
Kann ich meine Costa-Blanca-Immobilie als Ferienwohnung vermieten?
Ja, mit einer Lizenz für Touristenvermietung (Vivienda Turística) der Comunitat Valenciana. Ohne Lizenz ist die Kurzzeitvermietung untersagt und wird geahndet. Manche Eigentümergemeinschaften beschränken die Ferienvermietung zusätzlich — vorab die Statuten prüfen.