Gibt es eine Übersicht?
Ja — alle 12 Regionen mit Steuersätzen, Beleihung und Zielgruppe je Standort.
12 Regionen in Spanien und Portugal, zwölf unterschiedliche Profile. 4 Fragen zu Land, Charakter, Preis-Positionierung und Nutzung — danach sehen Sie die drei Regionen, die am besten passen.
Die 12 von uns begleiteten Regionen unterscheiden sich stark: Marbella und Mallorca sind Premium-Standorte mit entsprechender Preis-Positionierung, Valencia und Porto werben ausdrücklich mit „30 bis 40 % günstiger" als die jeweilige Hauptstadt, die Kanaren mit einem der steuerlich günstigsten Umfelder Spaniens. Auch der Charakter unterscheidet sich — Großstadt-Flair in Valencia oder Porto, ruhige Küste an der Costa Brava oder Algarve, Insel-Ganzjahresklima auf Teneriffa oder Madeira, Premium-Lage in Marbella oder Ibiza. Der Regionsfinder unten ordnet Ihre Präferenzen in einer Minute den drei passendsten Regionen zu. Neben dem Preis unterscheiden sich vor allem die Grunderwerbsteuer der jeweiligen Comunidad, die Tiefe des Mietmarkts außerhalb der Saison und die Wintertauglichkeit des Standorts. Der Finder gewichtet Land, Charakter, Preis-Positionierung und geplante Nutzung und nennt die drei am besten passenden Regionen.
Ja — alle 12 Regionen mit Steuersätzen, Beleihung und Zielgruppe je Standort.
Der Regionsfinder unten ordnet Ihre Präferenzen in vier Fragen den drei passendsten Regionen zu.
Erwerbsteuer, Bewertung und die landesweite Beleihungsgrenze — bis 70 % in Spanien, bis 80 % in Portugal.
Jede Antwort grenzt die passenden Regionen ein. Das Ergebnis sind die drei am besten passenden Regionen — keine abschließende Kaufempfehlung.
Grobe Voreinordnung anhand Ihrer Präferenzen — keine abschließende Standortberatung. Steuer- und Beleihungsdetails unterscheiden sich je Region und Fallgestaltung; wir prüfen Ihre konkreten Pläne im persönlichen Gespräch.
Für den nächsten Schritt zählen die richtigen Unterlagen. Wir schicken Ihnen die PDF-Checkliste für Spanien, Portugal oder beide Länder — kostenlos, ohne Verkaufsdruck.
PDF direkt öffnen — ohne Formular: Checkliste Immobilienkauf Spanien — Unterlagen für die Hypothek (PDF, 4 Seiten) · Hypothek Portugal — Unterlagen-Checkliste für Nicht-Residenten (PDF, 4 Seiten)
Wie realistisch die Finanzierung Ihres Vorhabens insgesamt ist.
Der Regionsfinder ersetzt keine Standortberatung — er ordnet Ihre Präferenzen den drei Regionen zu, die auf dem Papier am besten passen. Die Preis-Positionierung stammt dabei bewusst nicht aus erfundenen Budgetgrenzen, sondern aus der Art, wie sich jede Region selbst am Markt positioniert — Valencia und Porto etwa ausdrücklich als preisbewusste Alternative zur jeweiligen Hauptstadt, Marbella und Mallorca als Premium-Standorte.
Steuersätze unterscheiden sich zwischen den Regionen erheblich — von 7 % ITP in Andalusien über 9 % an der Costa Blanca (11 % ab 1 Mio. €) bis 10–13 % in Katalonien, von 6,5 % ITP auf den Kanaren bis zur portugiesischen IMT-Flatrate. Diese Details klären wir erst, wenn eine Region feststeht — sie gehören nicht in die erste grobe Einordnung.
Für die Bank ist „Region“ keine Geschmacksfrage, sondern drei konkrete Größen. Erstens die Erwerbsteuer: Jede spanische Region setzt ihren eigenen Satz, Portugal rechnet nach eigenem System — was derselbe Kaufpreis an Nebenkosten auslöst, unterscheidet sich deshalb spürbar je nach Standort. Die Details stehen auf jeder Regionsseite und lassen sich im Kaufnebenkosten-Rechner für die konkrete Region durchrechnen. Zweitens die Bewertung: Finanziert wird nicht der Kaufpreis, sondern der niedrigere Wert aus Kaufpreis und Schätzwert — und wie eng Gutachten und Marktpreis beieinanderliegen, hängt auch daran, wie liquide der örtliche Markt ist. Warum das der teuerste Einzelfehler beim Spanien-Kauf sein kann, erklärt die Seite zur Tasación. Drittens das Land: Die übliche Beleihungsgrenze für Nicht-Residenten liegt in Spanien bei bis zu 70 %, in Portugal bei bis zu 80 % — sie hängt am Land und am Objekt, nicht an der einzelnen Region.
Die Frage nach der Nutzung zielt auf denselben Punkt: Wer ganzjährig vermieten will, braucht einen Standort mit ganzjährigem Mietmarkt — Städte wie Valencia oder Porto funktionieren hier anders als reine Ferienküsten. Wer touristisch vermieten will, muss die örtlichen Lizenzregeln einkalkulieren, auf Mallorca etwa die ETV-Lizenz. Und wer die Ferienimmobilie vor allem selbst nutzt, wählt freier — dann entscheiden Klima und Erreichbarkeit, etwa das Ganzjahresklima von Teneriffa, Gran Canaria und Madeira.
Erstens: die Region im Detail lesen. Jede Regionsseite nennt Erwerbsteuer, Besonderheiten und Finanzierungslage des Standorts — vergleichen Sie ruhig zwei oder drei Ergebnisse nebeneinander, bevor Sie Besichtigungen planen: alle Regionen im Überblick.
Zweitens: die Finanzierbarkeit klären, bevor die Suche ernst wird. Der Hypothekenfähigkeits-Check ordnet in fünf Fragen ein, wie realistisch Ihre Finanzierung insgesamt ist; der Finanzierungsrechner übersetzt das in Rate, Gesamtaufwand und Eigenkapitalbedarf. Wer mit geklärter Finanzierung auftritt, verhandelt aus einer anderen Position als der Interessent, der „erst mal schauen“ will.
Drittens: die Formalien anstoßen, die Vorlauf brauchen. Ohne NIE (Spanien) beziehungsweise NIF (Portugal) läuft weder Kauf noch Hypothek — beide möglichst früh beantragen. Parallel lohnt der Blick auf die Selbstauskunft: Wer vorher weiß, welche Felder spanische und portugiesische Banken abfragen, sammelt seine Unterlagen einmal statt dreimal.