Auswertung · Banken · Spanien und Portugal

Banken Spanien und Portugal im Vergleich: Wer finanziert Nicht-Residenten wie hoch?

Eine kleine Auswertung unserer beiden Bankenlisten: 31 Häuser in Spanien, 14 in Portugal. Wer für Nicht-Residenten besonders aktiv ist, wie hoch die Banken finanzieren, was das beim Eigenkapital ausmacht und was sich 2025 und 2026 bei den Häusern geändert hat.

Banken in Spanien und Portugal: Was zeigt die Auswertung?

Portugal finanziert höher, Spanien hat die größere Auswahl: bis 80 % statt bis 70 % Beleihung, dafür 31 statt 14 Häuser. In beiden Ländern sind je sieben Häuser für Nicht-Residenten besonders aktiv. Bei 300.000 € Kaufpreis brauchen Käufer in Spanien rund 30.000 bis 36.000 € mehr Eigenkapital als in Portugal.

Spanien und Portugal nebeneinander: Was unterscheidet die Bankenmärkte?

Spanien hat 31 Banken im Perini-Vergleich, Portugal 14; für Nicht-Residenten sind in beiden Ländern je 7 besonders aktiv.

  • 31 zu 14: Wie viele Banken stehen zur Auswahl? In Spanien vergleichen wir 31 Häuser, in Portugal 14 — von den Großbanken bis zu den Spezialisten.
  • 70 % zu 80 %: Wo finanzieren die Banken höher? Portugal bis 80 %, Spanien bis 70 % des niedrigeren Werts aus Kaufpreis und Bankbewertung.
  • Welche Bankgruppen gibt es in beiden Ländern? Santander, Bankinter, Abanca und der Hypothekenspezialist UCI.

Welche Bank gibt Kredit für Immobilie im Ausland — in Spanien oder in Portugal? In Spanien finanzieren Nicht-Residenten vor allem CaixaBank (HolaBank), UCI, Banco Santander, Banco Sabadell, Bankinter, Abanca und Deutsche Bank España; in Portugal Millennium BCP, Novobanco, Banco BPI, Santander Totta und Bankinter Portugal, dazu der Spezialist UCI Portugal und die expat-orientierte Banco Atlântico Europa.

Spanische Banken finanzieren Nicht-Residenten üblicherweise bis 70 % des niedrigeren Werts aus Kaufpreis und Tasación, portugiesische bis 80 % des niedrigeren Werts aus Kaufpreis und Avaliação. Bei 300.000 € Kaufpreis brauchen Käufer in Spanien deshalb rund 30.000 bis 36.000 € mehr Eigenkapital als in Portugal.

Welches Haus im Einzelfall passt, entscheidet sich nach Bonität, Objekt und Region im direkten Vergleich.

Banken im Perini-Vergleich — Spanien: 31; Portugal: 14. Besonders aktiv für Nicht-Residenten — Spanien: 7 — CaixaBank (HolaBank), UCI, Santander, Sabadell, Bankinter, Abanca, Deutsche Bank España; Portugal: 7 — Millennium BCP, Novobanco, BPI, Santander Totta, Bankinter Portugal, UCI Portugal, Atlântico Europa.

Beleihung für Nicht-Residenten — Spanien: bis 70 % des niedrigeren Werts aus Kaufpreis und Tasación; Portugal: bis 80 % des niedrigeren Werts aus Kaufpreis und Avaliação.

Eigenkapital samt Kaufnebenkosten — Spanien: ca. 40–43 % des Kaufpreises (30 % plus 10–13 % Nebenkosten); Portugal: ca. 30–31 % des Kaufpreises (20 % plus 10–11 % Nebenkosten). Steuernummer vorab — Spanien: NIE; Portugal: NIF.

Größtes Haus des Landes — Spanien: Banco Santander; Portugal: Caixa Geral de Depósitos (CGD).

Was folgt aus dem Vergleich der Banken Spanien und Portugal?

In Spanien ist knapp ein Viertel der Häuser (7 von 31) für Nicht-Residenten besonders aktiv, in Portugal die Hälfte (7 von 14); die übrigen finanzieren Ausländer seltener, vorsichtiger oder nur in einzelnen Regionen.

Spanische Banken Liste: Warum nur sieben von 31 besonders aktiv? (Befund 1): In Spanien ist knapp ein Viertel der Häuser (7 von 31) für Nicht-Residenten besonders aktiv, in Portugal die Hälfte (7 von 14). Die übrigen finanzieren Ausländer seltener, vorsichtiger oder nur in einzelnen Regionen. In Spanien trifft man deshalb leichter auf ein Nein, das nichts über den eigenen Fall sagt. Wir fragen je Fall 30+ Institute an — mehr dazu im Perini-Marktcheck.

Eigenkapital: Wie viel mehr brauchen Käufer in Spanien? (Befund 2): Beispiel mit 300.000 € Kaufpreis und Bankbewertung in gleicher Höhe:; Spanien: Darlehen bis 210.000 €; Eigenkapital 90.000 € plus 30.000–39.000 € Nebenkosten, zusammen 120.000–129.000 €.; Portugal: Darlehen bis 240.000 €; Eigenkapital 60.000 € plus 30.000–33.000 € Nebenkosten, zusammen 90.000–93.000 €.; Der Unterschied liegt bei rund 30.000 bis 36.000 €.

Liegt die Bankbewertung unter dem Kaufpreis, rechnet die Bank mit dem niedrigeren Wert, und der Eigenanteil steigt in beiden Ländern.

Ist die größte Bank auch die beste für Nicht-Residenten? (Befund 3)

Nicht unbedingt. In Portugal ist die staatliche CGD das größte Haus, steht aber nicht unter den sieben, die für Nicht-Residenten besonders aktiv sind. In Spanien ist Banco Santander das größte Haus und aktiv, doch am stärksten sind CaixaBank mit dem Programm HolaBank und der Spezialist UCI.

Welche Banken finanzieren in Spanien und in Portugal? (Befund 4): Vier Bankgruppen sind in beiden Ländern vertreten:; Santander Banco Santander in Spanien, Santander Totta in Portugal; in beiden Ländern aktiv für Nicht-Residenten.; Bankinter in beiden Ländern stark bei Nicht-Residenten.; UCI der Hypothekenspezialist (Santander/BNP Paribas), in beiden Ländern grenzüberschreitend stark.; Abanca in Spanien aktiv bei Nicht-Residenten; in Portugal seit der Übernahme von EuroBic vertreten.

Was hat sich 2025 und 2026 bei den Banken geändert? (Befund 5): BBVA und Banco Sabadell bleiben getrennt — die Übernahme ist im Oktober 2025 gescheitert.; Targobank España ist an Abanca verkauft, die Marke geht in Abanca auf.; EVO Banco wird in Bankinter integriert.; Novobanco gehört seit April 2026 der französischen Groupe BPCE.; EuroBic ist vollständig in Abanca Portugal aufgegangen (2025).; Auffällig: Abanca ist in beiden Ländern durch Übernahmen gewachsen — in Spanien mit Targobank, in Portugal mit EuroBic.

Woher stammen die Zahlen?

Grundlage sind unsere beiden Bankenlisten: Spanische Banken (31 Häuser) und Portugiesische Banken (14 Häuser), Stand 28.09.2026. Die Beleihungs- und Eigenkapitalwerte stammen aus unseren Seiten zu den Voraussetzungen in Spanien und Portugal, die Nebenkosten für Spanien aus der Seite Kosten beim Kauf in Spanien.

Die Auswertung ist eine Markt-Einordnung, keine repräsentative Studie und keine Zusage einer bestimmten Bank. Welches Institut Ihren Fall zeichnet, ist Gegenstand des Mandats und steht nicht auf dieser Seite. Zitieren Sie die Auswertung gern mit Quellenangabe: „Perini-Bankenauswertung Spanien/Portugal, Perini Finance & Property, Stand 28.09.2026“.

Was das für Sie bedeutet: Wer in beiden Ländern sucht, sollte das Eigenkapital zuerst rechnen — und nicht bei der bekanntesten Bank anfangen, sondern bei der passenden. Wir fragen die passenden Häuser parallel an.

Banken in Spanien: Welche sind für Nicht-Residenten besonders aktiv?

Besonders aktiv für Nicht-Residenten sind in Spanien sieben der 31 Häuser: CaixaBank (HolaBank), UCI, Banco Santander, Banco Sabadell, Bankinter, Abanca und Deutsche Bank España.

Die übrigen finanzieren Ausländer seltener, vorsichtiger oder nur in einzelnen Regionen. Welches Haus im Einzelfall passt, entscheidet sich nach Bonität, Objekt und Region.

Häufige Fragen

Wie viel Eigenkapital brauche ich in Spanien und in Portugal?

In Spanien rund 30 % des Kaufpreises plus 10–13 % Nebenkosten, zusammen etwa 40–43 %. In Portugal rund 20 % plus 10–11 % Nebenkosten, zusammen etwa 30–31 %. Bei 300.000 € Kaufpreis sind das in Spanien rund 30.000 bis 36.000 € mehr.

Ist die größte Bank die beste für Nicht-Residenten?

Nicht unbedingt. Das größte Haus Portugals, die staatliche CGD, gehört nicht zu den besonders aktiven Häusern für Nicht-Residenten. In Spanien sind CaixaBank (HolaBank) und der Spezialist UCI am stärksten, nicht die größte Bank Banco Santander.

Welche Bank gibt Kredit für eine Immobilie im Ausland, wenn ich in Spanien oder Portugal kaufe?

In Spanien finanzieren Nicht-Residenten vor allem CaixaBank (HolaBank), UCI, Banco Santander, Banco Sabadell, Bankinter, Abanca und Deutsche Bank España, in Portugal Millennium BCP, Novobanco, Banco BPI, Santander Totta, Bankinter Portugal, UCI Portugal und Banco Atlântico Europa. Spanische Banken finanzieren üblicherweise bis 70 %, portugiesische bis 80 % des jeweils niedrigeren Werts.

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