Historisches Stadthaus in Sóller – Erbschaft als Teil der Eigenkapitalstrategie
Wenige Monate zuvor hatte die Ehefrau gemeinsam mit ihren Geschwistern eine Immobilie geerbt. Nach dem Verkauf ihres Anteils stand Eigenkapital zur Verfügung, das gezielt für den Immobilienkauf auf Mallorca eingesetzt werden sollte.
Auf einen Blick
- Kaufpreis: 1.260.000 €
- Modernisierung: 145.000 €
- Finanzierungsbedarf: 882.000 €
- Eigenkapital: 686.800 €
Anonymisierte Fallangabe · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · §34i GewO
Ein Haus mit Geschichte statt einer Neubauimmobilie
Ein Ehepaar aus Nordrhein-Westfalen hatte ursprünglich nach einer modernen Villa an der Küste gesucht. Während einer Besichtigungstour durch den Nordwesten Mallorcas entdeckten sie jedoch den besonderen Charme von Sóller. Enge Gassen, historische Fassaden und das Leben auf dem Marktplatz überzeugten sie mehr als jede Neubausiedlung.
Schließlich entschieden sie sich für ein aufwendig erhaltenes Stadthaus aus dem frühen 20. Jahrhundert mit Innenhof, Dachterrasse und Blick auf die umliegenden Berge.
Ausgangssituation
Wenige Monate zuvor hatte die Ehefrau gemeinsam mit ihren Geschwistern eine Immobilie geerbt. Nach dem Verkauf ihres Anteils stand Eigenkapital zur Verfügung, das gezielt für den Immobilienkauf auf Mallorca eingesetzt werden sollte.
Beide verfügten über sichere Einkommen und planten, zunächst mehrere Monate im Jahr auf der Insel zu verbringen. Langfristig sollte das Stadthaus ihr dauerhafter Wohnsitz werden.
Finanzierungsübersicht
Kaufpreis: 1.260.000 €
Nebenkosten: 163.800 €
Modernisierung: 145.000 €
Gesamtinvestition: 1.568.800 €
Eigenkapital: 686.800 €
davon aus Erbschaft: 520.000 €
Finanzierungsbedarf: 882.000 €
Der Finanzierungsanteil entsprach rund 70 % des Kaufpreises.
Herausforderung
Das Gebäude befand sich in einem guten baulichen Zustand, dennoch sollten Haustechnik, Bäder und Klimatisierung modernisiert werden. Gleichzeitig war es wichtig, den historischen Charakter des Hauses vollständig zu erhalten.
Außerdem sollte das Kapital aus der Erbschaft gezielt eingesetzt werden, ohne sämtliche verfügbaren Mittel in die Immobilie zu investieren.
Analyse
Bereits vor dem Kauf wurden sämtliche geplanten Maßnahmen gemeinsam mit Fachunternehmen kalkuliert. Dadurch konnten die Modernisierungskosten realistisch in die Gesamtinvestition aufgenommen werden.
Anschließend wurde geprüft, welcher Teil der Erbschaft sinnvoll als Eigenkapital eingesetzt werden sollte und welche finanziellen Reserven für die Zukunft erhalten bleiben sollten.
Finanzierungslösung
Die Finanzierung wurde auf rund 70 % des Kaufpreises aufgebaut.
Die Nebenkosten sowie ein erheblicher Teil des Kaufpreises wurden aus Eigenmitteln bezahlt. Die Modernisierungskosten wurden vollständig von Anfang an berücksichtigt und standen unmittelbar nach dem Eigentumsübergang zur Verfügung.
Ein Teil des geerbten Vermögens blieb bewusst als langfristige Reserve erhalten.
Ergebnis
Nach Abschluss der Arbeiten verband das Stadthaus historischen Charakter mit moderner Technik und hohem Wohnkomfort.
Das Ehepaar konnte die Immobilie ohne finanziellen Zeitdruck übernehmen und gleichzeitig einen Teil des geerbten Vermögens als Liquiditätsreserve behalten.
Was andere Käufer daraus lernen können
Eine Erbschaft eröffnet häufig neue Möglichkeiten beim Immobilienkauf. Dennoch muss nicht das gesamte Vermögen eingesetzt werden. Oft ist es sinnvoller, Eigenkapital gezielt einzusetzen und gleichzeitig finanzielle Reserven für zukünftige Entwicklungen zu bewahren.
Häufige Fragen
Kann geerbtes Vermögen als Eigenkapital verwendet werden?
Warum wurden die Modernisierungskosten bereits vor dem Kauf berücksichtigt?
Ist ein historisches Stadthaus finanziell riskanter als ein Neubau?
Fazit
Der Kauf eines historischen Stadthauses in Sóller zeigt, wie sich geerbtes Vermögen sinnvoll in eine langfristige Finanzierungsstrategie integrieren lässt. Wer Kaufpreis, Modernisierung und Liquiditätsreserven gemeinsam betrachtet, schafft eine stabile Grundlage für den Erwerb einer besonderen Immobilie auf Mallorca.
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Kostenloses Beratungsgespräch buchenAnonymisierter Einzelfall, keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · Siegfried Perini, BAFA-notifiziert für die Auslandstätigkeit der Inhaberin Olga Nikushkina · §34i GewO · keine Steuer- oder Rechtsberatung · keine Finanzierungszusage; Konditionen abhängig von Bonität, Beleihung und Bank