Depot beliehen statt verkauft: 1,04 Mio. € für Penthouse in Portocolom
Beide Käufer waren Ende 50 und verfügten über hohe Einkünfte sowie ein über viele Jahre aufgebautes Depot mit breit gestreuten Anlagen. Die Wertentwicklung hatte sich sehr positiv entwickelt, weshalb sie größere Verkäufe vermeiden wollten.
Kurz beantwortet
Worum ging es in diesem Fall?
Beide Käufer waren Ende 50 und verfügten über hohe Einkünfte sowie ein über viele Jahre aufgebautes Depot mit breit gestreuten Anlagen. Die Wertentwicklung hatte sich sehr positiv entwickelt, weshalb sie größere Verkäufe vermeiden wollten.
Sollte ein Wertpapierdepot für einen Immobilienkauf vollständig verkauft werden?
Das hängt von der persönlichen Vermögensstrategie ab. In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, langfristige Anlagen möglichst bestehen zu lassen.
Warum wurden die Modernisierungskosten direkt berücksichtigt?
Damit sämtliche Arbeiten unmittelbar nach der Eigentumsübertragung umgesetzt werden konnten, ohne später zusätzlichen Finanzierungsbedarf zu erzeugen.
Wer hat das vermittelt?
Perini Finance & Property — deutschsprachig, tätig unter der §34i-Erlaubnis von Olga Nikushkina, Portugal über einen dort zugelassenen Vermittler; je Fall 15 bis 20 Banken angefragt. Erstgespräch kostenlos, bei Abschluss 1 % der Darlehenssumme.
1,58 Mio. € Penthouse, 1,04 Mio. € Darlehen, 66 % Beleihung
- Kaufpreis: 1.580.000 €
- Finanzierungsbedarf: 1.042.000 €
- Eigenkapital: 838.400 €
Anonymisierte Fallangabe · keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · §34i GewO
Wohnung kaufen Portocolom: warum gute Vermögensplanung manchmal wichtiger ist als möglichst viel Eigenkapital
Ein Ehepaar aus München verbrachte seit vielen Jahren mehrere Wochen im Jahr an der Ostküste Mallorcas. Besonders Portocolom hatte es ihnen angetan – der Naturhafen, die Promenade und die entspannte Atmosphäre unterschieden sich deutlich von den größeren Ferienorten der Insel.
Als ein modernes Penthouse mit großer Dachterrasse und Blick auf den Hafen zum Verkauf stand, wollten sie schnell handeln. Obwohl genügend Vermögen vorhanden war, sollte das Wertpapierdepot möglichst unangetastet bleiben.
Das Depot ist gut gelaufen und soll investiert bleiben
Beide Käufer waren Ende 50 und verfügten über hohe Einkünfte sowie ein über viele Jahre aufgebautes Depot mit breit gestreuten Anlagen. Die Wertentwicklung hatte sich sehr positiv entwickelt, weshalb sie größere Verkäufe vermeiden wollten.
Stattdessen sollte das vorhandene Eigenkapital gezielt eingesetzt werden, ohne langfristige Investments unnötig aufzulösen.
1,88 Mio. € gesamt, 95.000 € für Küche, Klima und Terrasse
Kaufpreis: 1.580.000 €
Nebenkosten: 205.400 €
Modernisierung (Küche, Klimaanlage und Terrassengestaltung): 95.000 €
Gesamtinvestition: 1.880.400 €
Eigenkapital: 838.400 €
Finanzierungsbedarf: 1.042.000 €
Der Finanzierungsanteil entsprach rund 66 % des Kaufpreises.
Kaufen, ohne Wertpapiere zu verkaufen
Die Käufer wollten vermeiden, größere Teile ihres Wertpapiervermögens zu verkaufen. Gleichzeitig sollte die Finanzierung wirtschaftlich sinnvoll bleiben und genügend Liquidität für zukünftige Investitionen erhalten.
Auch die geplanten Modernisierungen sollten unmittelbar nach der Übergabe umgesetzt werden.
Nicht die Höhe des Vermögens zählte, sondern sein Einsatz
Gemeinsam wurde zunächst die gesamte Vermögensstruktur betrachtet. Schnell zeigte sich, dass nicht die Höhe des Vermögens entscheidend war, sondern dessen sinnvoller Einsatz.
Durch den gezielten Eigenkapitaleinsatz konnten Kaufnebenkosten vollständig übernommen und gleichzeitig ausreichende Reserven erhalten werden. Die geplanten Modernisierungsmaßnahmen wurden bereits vor Vertragsabschluss vollständig kalkuliert.
66 % Darlehen, Nebenkosten und Umbau aus Eigenmitteln
Die Finanzierung wurde auf rund 66 % des Kaufpreises aufgebaut.
Das vorhandene Eigenkapital deckte sämtliche Nebenkosten sowie einen erheblichen Teil des Kaufpreises ab. Die Modernisierungskosten wurden von Anfang an in die Gesamtinvestition integriert.
Dadurch mussten keine nachträglichen Finanzierungslücken geschlossen werden, und das Wertpapiervermögen konnte weitgehend investiert bleiben.
Dachterrasse und Küche neu, Vermögensplanung unverändert
Nach Abschluss der Modernisierung entsprach das Penthouse vollständig den Vorstellungen der Käufer. Die großzügige Dachterrasse wurde neu gestaltet, die Küche modernisiert und die Haustechnik auf den aktuellen Stand gebracht.
Gleichzeitig blieb die langfristige Vermögensplanung nahezu unverändert.
Langfristige Anlagen müssen nicht aufgelöst werden
Viele Immobilienkäufer verfügen über erhebliche Vermögenswerte, die langfristig angelegt sind. Nicht immer ist es sinnvoll, diese vollständig aufzulösen. Häufig ist eine ausgewogene Kombination aus Eigenkapital und Finanzierung wirtschaftlich die nachhaltigere Lösung.
Häufige Fragen
Sollte ein Wertpapierdepot für einen Immobilienkauf vollständig verkauft werden?
Warum wurden die Modernisierungskosten direkt berücksichtigt?
Ist eine Eigenkapitalquote von über 30 % sinnvoll?
Penthouse in Portocolom: Eigenkapital bewusst, Anlagen bewahrt
Der Kauf eines Penthouses in Portocolom zeigt, dass eine Immobilienfinanzierung immer Teil der gesamten Vermögensplanung sein sollte. Wer Eigenkapital bewusst einsetzt, langfristige Anlagen erhält und alle Investitionen von Beginn an realistisch berücksichtigt, schafft die Grundlage für eine dauerhaft tragfähige Finanzierung und einen entspannten Start in das Leben auf Mallorca.
Weitere Fälle zu diesem Thema
Stadthaus in Tavira
Historische Stadthäuser besitzen häufig einen besonderen Charme, erfordern jedoch eine sorgfältige Planung der Modernisierung.
Eigentumswohnung in Faro
Wer dauerhaft in Portugal leben möchte, muss nicht zwingend eine Immobilie direkt am Strand kaufen.
Ähnliche Situation in Spanien? Sprechen wir darüber.
Jede Finanzierung in Spanien ist ein Einzelfall. Im kostenlosen Erstgespräch sage ich Ihnen ehrlich, was machbar ist und welche Bank dazu passt.
Kostenloses Beratungsgespräch buchenAnonymisierter Einzelfall, keine zusicherungsfähige Aussage für andere Vorhaben · Vermittlung unter der §34i-Erlaubnis von Olga Nikushkina (D-W-132-ZUCB-95); Siegfried Perini mitwirkende Person (§11a GewO) · keine Steuer- oder Rechtsberatung · keine Finanzierungszusage; Konditionen abhängig von Bonität, Beleihung und Bank